Behandlung von Hyperhidrose an Achseln, Händen und Füßen mit Botulinumtoxin.
Jetzt Termin buchenStarkes Schwitzen kann im Alltag, Beruf und sozialen Umfeld sehr belastend sein. Mit Botulinumtoxin, kurz BTX, lässt sich die Schweißproduktion in bestimmten Körperregionen für mehrere Monate deutlich reduzieren.
Schwitzen ist grundsätzlich eine wichtige Körperfunktion zur Temperaturregulation. Bei einer Hyperhidrose kommt es jedoch zu einer übermäßigen Schweißbildung, die nicht allein durch Wärme, Sport oder Stress erklärbar ist.
Starke Schweißflecken, häufiges Umziehen, Unsicherheit im Alltag.
Feuchte Handflächen, Einschränkungen beim Händedruck oder Schreiben.
Starkes Schwitzen, Geruch, aufgeweichte Haut oder Reibung.
Psychische Belastung, berufliche Einschränkungen und Vermeidungsverhalten.
Man unterscheidet zwischen primärer und sekundärer Hyperhidrose. Bei der primären Hyperhidrose besteht häufig eine Überaktivität der Schweißdrüsen, oft beginnend im Jugendalter.
Bei der sekundären Hyperhidrose können Erkrankungen, hormonelle Veränderungen oder Medikamente eine Rolle spielen. In solchen Fällen sollte zunächst die Ursache abgeklärt werden.
Botulinumtoxin blockiert vorübergehend die Signalübertragung zwischen Nerven und Schweißdrüsen. Dadurch wird die Schweißproduktion im behandelten Areal deutlich reduziert.
Nach Desinfektion des Areals wird BTX mit sehr feinen Nadeln oberflächlich in die Haut injiziert. Die Behandlung erfolgt ambulant und dauert meist etwa 15 bis 30 Minuten.
Die Behandlung der Achseln ist meist gut tolerierbar. An Händen und Füßen kann das Schmerzempfinden stärker sein; hier kann eine betäubende Creme sinnvoll sein.
Eine erste Wirkung zeigt sich meist nach einigen Tagen. Die maximale Wirkung tritt häufig nach etwa 10 bis 14 Tagen ein.
Die Wirkung hält je nach Stoffwechsel, Region und individueller Situation meist etwa 6 bis 12 Monate an. Danach kann die Behandlung wiederholt werden.
Sie sind direkt nach der Behandlung in der Regel wieder arbeits- und gesellschaftsfähig. Sport, Sauna und starke körperliche Belastung sollten für etwa 24 Stunden vermieden werden.
Möglich sind leichte Rötungen, Schwellungen, kleine Blutergüsse oder Druckgefühl an den Einstichstellen. Diese Beschwerden klingen meist rasch wieder ab.
Nein. BTX macht nicht abhängig. Die Wirkung lässt mit der Zeit nach, weil der Körper die blockierte Signalübertragung wiederherstellt.
Bei fachgerechter ärztlicher Anwendung werden sehr geringe Mengen eingesetzt. Die Dosierung richtet sich nach Region, Befund und medizinischer Erfahrung.
Nicht behandelt werden sollte unter anderem bei Schwangerschaft, Stillzeit, bestimmten neurologischen Erkrankungen, akuten Hautinfektionen oder bekannten Allergien gegen Inhaltsstoffe.
Je nach Ausprägung kommen medizinische Antitranspirante, Leitungswasser-Iontophorese oder operative Verfahren infrage. Welche Methode sinnvoll ist, hängt von Region und Beschwerdebild ab.
Die Kostenübernahme hängt vom Versicherungsstatus, Ausprägungsgrad und bisherigen Therapieversuchen ab. Häufig handelt es sich um eine Selbstzahlerleistung.
Die Abrechnung erfolgt abhängig von Region, Aufwand, benötigter Wirkstoffmenge und Beratung. Die genauen Kosten besprechen wir im persönlichen Beratungsgespräch.
Sie leiden unter starkem Schwitzen an Achseln, Händen oder Füßen? Vereinbaren Sie bequem online einen Termin oder kontaktieren Sie uns telefonisch unter 0511 - 32 89 33.